Rauchmelder

Der Rauchmelder als Lebensretter

    Sind auch Sie der Ansicht, daß Rauchmelder dazu dienen, Ihnen mitzuteilen, ob Ihre Kinder heimlich rauchen? Dies ist ein viel begangener Irrtum.

    Bei dem heutigen Stand der Technik braucht sich niemand mehr, z.B. im Schlaf, von einem Brand überraschen lassen, Rauchmelder geben Ihnen die notwendige Zeit, ein brennendes Gebäude rechtzeitig zu verlassen.

    Wie funktioniert ein Rauchmelder? Fotooptische Rauchmelder nehmen Verbrennungspartikel wahr, sobald diese in die Kontrollkammer geraten. Die Kontrollkammer eines Rauchmelders wird alle 10 - 20 Sekunden durch einen Lichtstrahl kontrolliert. Sobald dieser Lichtstrahl unterbrochen wird, wird er auf eine Fotozelle reflektiert. Diese löst dann einen lauten akustischen Alarm durch das im Gerät integrierte Piezo-Horn aus.

    In den meisten Bundesstaaten der USA und Kanadas sind diese Geräte längst vom Gesetzgeber vorgeschrieben. 80 % aller Häuser und Wohnungen sind dort bereits mit Rauchmeldern ausgerüstet. Auch in Großbritannien und Skandinavien besitzen über 50 % aller Wohnungen dank intensiver Aufklärung durch die Feuerwehr mindestens einen Rauchmelder. Durch ihren Einsatz, so schätzen offizielle Studien, ist die Zahl der Brandopfer um 45 % zurückgegangen.

    Unser Tipp: Bringen Sie mindestens einen Rauchmelder in jedem Stockwerk an, möglichst in der Nähe von Schlafräumen, damit die Alarmierung gewährleistet ist. Für den optimalen Schutz empfehlen wir einen Rauchmelder je Raum, wobei Küchen und Badezimmer unberücksichtigt bleiben können. Üben Sie den Notfall mit Ihren Mitbewohnern, insbesondere mit Ihren Kindern.

    Lassen Sie sich von Ihrer Feuerwehr, im Fachhandel oder von der Gebäudeversicherung Baden-Württemberg beraten.

Freitag, 23. Februar 2018

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